Das CrunchPad, eine wirkliche Alternative zu Ebook Readern ?!
Der gestrige Beitrag und gerade das darin vorgestellte CrunchPad lassen mich nicht mehr los. Aufbauend auf die gestrige Ankündigung einer Fortsetzung, bekommt ihr schon heute einen weiteren Beitrag zu diesem Thema.
Das nachfolgende Bild von der CrunchPad Homepage, lässt eine Assoziation sofort zu, es sieht aus wie die Draufsicht auf ein Blatt Papier oder das Cover eines Magazins. Nach ein wenig Recherche im Internet bin ich auf eine Vielzahl von Blogs und Websites gestoßen, die die Idee des CrunchPad als Ebook Reader schon mal aufgegriffen hatten. Nachfolgend möchte ich euch deshalb ein paar ausgewählte Ebook Reader vorstellen und diese letztlich dem funktionellen Umfang und dem Preis-Leistungsverhältnis eines CrunchPad gegenüberstellen.
BeBook (ARKTIS Software GmbH)
Das BeBook bietet ein offenes System das, im Gegensatz zu den Ebook Readern von Sony oder Amazon, alle bekannte Formate lesen kann, dazu gehören Bücher (die irgendwo downgeloaded wurden), eigene Dokumente, MP3-Dateien und Audiobücher. Darüber hinaus bietet das BeBook ein Dokumentenverzeichnis in dem die abgespeicherten Dokumente zur Ansicht ausgewählt werden können. Der interne Speicher beträgt 512 MB, was laut Angabe von ARKTIS genug Speicherplatz für bis zu 2 500 Bücher bietet. Des Weiteren ist ein SD Kartenslot vorhanden, mit dessen Hilfe die Speicherkapazität des BeBook entscheidend erhöht werden kann.
Das 6 Zoll Display erscheint mir für die oben beschriebenen Anwendungen absolut ausreichend, schade ist nur das dies keine Farben darstellt und in der Bücherübersicht nicht mehr als acht verschiedene Titel darstellt. Man stelle sich vor man nutzt die volle Speicherkapazität und möchte beispielsweise das Buch Nummer 1356 lesen. Viel Spaß beim durchklicken!
Stellt sich letztlich nur die Frage nach dem Preis. Auf der ARKTIS Homepage wird das BeBook zurzeit für 299,00 € angeboten. Für den gebotenen Funktionsumfang, meiner Meinung nach, nicht gerade wenig Geld.
Sony Reader PRS-505 (Sony)
Der Sony Reader bietet einen ähnlichen Funktionsumfang wie das BeBook von ARKTIS, unterstützt jedoch nur das Lesen von Ebooks im Dateiformat EPUB. Darüber hinaus können jedoch, wie beim BeBook, weitere Datenformate, wie .pdf, .doc, .txt, .rtf, .jpg, .gif, .png sowie MP3 oder AAC Dateien auf den Sony Reader aufgespielt, angehört oder angesehen werden. Ein paar Mankos hat der Sony Reader jedoch noch gegenüber dem BeBook, es unterstützt keine Verwendung mit einem MAC und hat nur einen internen Speicher von 256 MB, gerade einmal die Hälfte des BeBooks. In Sachen Display stehen sich beide Ebook Reader in nichts nach, da beide nur ein 6 Zoll großes Display haben, welches die abgespeicherten Inhalte auch nur in Schwarz-Weiß darstellen kann.
Die technischen Nachteile und die Einschränkung des Dateiformats bei Ebooks werden leider auch nicht über einen maßgeblich günstigeren Preis kompensiert, da der Sony Reader zurzeit (im Sony Onlineshop) noch 249,00 € kostet.
Kindle 2 (Amazon)
Den letzten Ebook Reader den ich euch in diesem Artikel vorstellen möchte ist der Kindle 2 von Amazon. Das erste was einem bei diesem Ebook Reader auffällt ist, er hat eine vollwertige Tastatur. Kann er deshalb vielleicht auch gleich mehr?! Auf den zweiten Blick sticht einem ein weiterer prägnanter Unterschied im Vergleich zum BeBook und dem Sony Reader auf, der große interne Speicher von 2 GB. Diese können wahlweise über eine USB Verbindung zum eigenen PC befüllt werden oder mit Hilfe einer exklusiven Wireless Download Funktion, die jedoch leider kostenpflichtig ist („fee for wireless connectivity“). Was die optische Anmutung betrifft, lässt sich festhalten, dass das Kindle von Amazon mit dem ausgewogensten Design aufwarten kann und dies, scheinbar, durch einen weitreichenden Funktionsumfang unterstützt. Auch der lässt sich mit dem von Bebook und Sony Reader messen, da er zurzeit auf Amazon.com bei 299,00 $ liegt.
Vergleicht man die oben beschriebenen Ebook Reader jetzt aber mit dem Preis und dem Funktionsumfangs des CrunchPad von CrunchTech, bleibt nur ein Schluss offen, mit dem CrunchPad kann ich neben dem Lesen von Ebooks noch viel mehr machen. Vor allem bietet es ein großes Touchpad das abgespeicherte Inhalte auch in Farbe darstellen kann. Letztlich bleibt mir nur zu sagen, dass ich bis zum Release des CrunchPad warten würde, um mir für die prognostizierten knappen 300 € (man kann nur hoffen die Preisprognose stimmt?!) ein CrunchPad mit einer Vielzahl der Funktionen eines einfachen Ebook Readers zu leisten.










